Persönliche Trauerbegleitung in der Naturheilpraxis Hartmeier in Bünde

Trauer ist keine Phase, die man einfach „übersteht“, und auch kein Zustand, der sich mit ein wenig Zeit von selbst ordnet. Trauer verändert. Sie greift in das eigene Empfinden ein, in den Körper, in den Schlaf, in die Gedanken und oft auch in das Gefühl, überhaupt noch im Leben verankert zu sein. Manchmal zeigt sie sich leise und schwer, manchmal unruhig, drängend oder überwältigend. Und nicht selten entsteht dabei ein Gefühl von innerer Einsamkeit, selbst dann, wenn Menschen im Umfeld da sind.

In meiner Praxis in Bünde biete ich Ihnen eine persönliche, achtsame und individuell abgestimmte Begleitung an. Ich arbeite seit über 33 Jahren als Heilpraktiker und habe in dieser Zeit viele Menschen in belastenden Lebenssituationen begleiten dürfen.

 

Gleichzeitig bin ich selbst betroffen - ich habe meinen Sohn gehen lassen müssen - und weiß aus eigener Erfahrung, wie tief ein Verlust das eigene Leben verändern kann. Sie treffen bei mir also nicht nur auf fachliche Erfahrung, sondern auch auf ein echtes Verständnis für das, was Trauer bedeuten kann.

Mein Ziel ist es nicht, Ihre Trauer „wegzumachen“. Trauer gehört zu Ihrer Geschichte. Es geht vielmehr darum, Sie darin zu unterstützen, mit dem, was da ist, besser leben zu können, ohne dass es Sie dauerhaft überfordert oder innerlich blockiert.

Wenn Trauer mehr wird als nur ein Gefühl

Viele Menschen erleben Trauer nicht nur als Schmerz, sondern als einen Zustand, der den gesamten Menschen erfasst. Gedanken kreisen, der Schlaf verändert sich, der Körper reagiert mit Unruhe oder Erschöpfung, Gefühle wechseln sich ab oder bleiben wie festgehalten. Manchmal sind es bestimmte Erinnerungen, Bilder oder Situationen, die immer wieder auftauchen und kaum zur Ruhe kommen lassen. In anderen Fällen stehen Schuldgefühle, Wut oder eine tiefe innere Leere im Vordergrund.

Hinzu kommt, dass das Umfeld oft nach einiger Zeit erwartet, dass „es wieder besser wird“, während sich innerlich kaum etwas verändert hat. Genau hier kann eine persönliche Begleitung sinnvoll sein, weil sie einen geschützten Raum schafft, in dem nichts erklärt, relativiert oder beschleunigt werden muss.

Meine Arbeitsweise – individuell und behutsam

In der Begleitung arbeite ich unter anderem mit Methoden wie Emotional Freedom Techniques (EFT), Psychosomatische Energetik (PSE) und Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR). Diese Verfahren haben sich insbesondere dann bewährt, wenn emotionale Belastungen nicht nur verstanden, sondern auch spürbar reguliert und verarbeitet werden sollen.

EFT – emotionale Überforderung sanft regulieren

EFT, die Emotional Freedom Techniques, ist eine Methode, bei der bestimmte Punkte am Körper in einer bestimmten Reihenfolge sanft beklopft werden, während belastende Gedanken, Gefühle oder innere Sätze bewusst angesprochen werden. Was auf den ersten Blick schlicht wirkt, wird von vielen Menschen als erstaunlich entlastend erlebt, weil sich emotionale Intensität dadurch häufig spürbar verändern kann.

 

Gerade in der Trauerbegleitung ist EFT deshalb interessant, weil Trauer selten nur aus einem einzigen Gefühl besteht. Häufig liegen mehrere Ebenen übereinander: tiefe Sehnsucht, Schock, Ohnmacht, Schuld, Wut, innere Erstarrung, Angst vor der Zukunft und das Gefühl, das eigene Leben nicht mehr tragen zu können.

 

In der Begleitung kann EFT dazu eingesetzt werden, einzelne Belastungsaspekte gezielt aufzugreifen. Das kann zum Beispiel der Satz sein: „Ich kann nicht begreifen, dass dieser Mensch wirklich nicht mehr da ist.“ Es kann aber auch um Schuldgefühle gehen wie: „Ich hätte mehr tun müssen“, um innere Bilder aus den letzten Stunden, um schwere Jahrestage, um Panik vor bestimmten Orten oder um die unerträgliche Leere nach dem Verlust.

 

Der große Vorteil von EFT liegt darin, dass Belastung nicht nur besprochen, sondern unmittelbar reguliert wird. Viele Trauernde erleben, dass sich ein zunächst übermächtiges Gefühl allmählich verändert, weicher wird oder innerlich mehr Raum bekommt, ohne sie zu überwältigen.

 

Gerade bei Trauer ist das bedeutsam, weil viele Menschen Angst vor ihren eigenen Gefühlen entwickeln. Sie fürchten, von der nächsten Welle mitgerissen zu werden, wenn sie sich überhaupt noch auf den Verlust einlassen. EFT kann hier helfen, wieder vorsichtig in Kontakt mit dem eigenen Erleben zu kommen, ohne sich ihm schutzlos auszuliefern. Dadurch entsteht oft ein neues Gefühl von Selbstwirksamkeit. Man erlebt, dass man dem Schmerz nicht nur ausgeliefert ist, sondern lernen kann, ihn besser zu begleiten.

Hier erfahren Sie mehr über EFT.

PSE – wenn Trauer den ganzen Menschen erfasst

PSE, die Psychosomatische Energetik, geht davon aus, dass seelische Belastungen und innere Konflikte den Menschen nicht nur emotional, sondern auch energetisch und körperlich beeinträchtigen können. Gerade in Trauerzeiten ist das ein wichtiger Aspekt, denn viele Menschen spüren sehr deutlich, dass ein Verlust nicht nur „im Kopf“ stattfindet. Sie fühlen sich kraftlos, erschöpft, innerlich blockiert, nervös, angespannt oder wie dauerhaft aus dem Gleichgewicht geraten. Manche beschreiben es so, dass sie zwar weitermachen, aber sich innerlich nicht mehr richtig verbunden fühlen – weder mit sich selbst noch mit dem Leben.

 

In der Begleitung kann die Psychosomatische Energetik dazu beitragen, tieferliegende Belastungsmuster besser zu verstehen und behutsam zu begleiten. Denn Trauer aktiviert häufig nicht nur den aktuellen Verlust, sondern auch ältere Verletzungen, verlassene Anteile, frühe Ohnmachtserfahrungen oder innere Themen, die bislang irgendwie getragen werden konnten und nun mit voller Wucht in Bewegung geraten. Ein gegenwärtiger Verlust kann also etwas berühren, das viel älter ist. Genau deshalb fällt Trauer bei jedem Menschen anders aus, und genau deshalb reicht es oft nicht, nur rational über das Geschehen zu sprechen.

 

Viele Trauernde erleben es als entlastend, wenn sie merken, dass ihre Erschöpfung, ihre Unruhe oder ihr inneres Feststecken nicht Ausdruck von Schwäche sind, sondern Ausdruck eines tief belasteten Systems. Die Psychosomatische Energetik kann hier ein ergänzender Weg sein, um den Menschen in seiner Gesamtheit wahrzunehmen. Nicht nur der Schmerz wird gesehen, sondern auch die Kräfte, die blockiert sind, die innere Spannung, die nicht nachlässt, und die Frage, was dem Menschen helfen kann, wieder etwas mehr innere Ordnung und Stabilität zu finden.

Hier erfahren Sie mehr über die PSE

EMDR – belastende Bilder und Momente verarbeiten

EMDR ist ursprünglich aus der Traumatherapie bekannt und wird dort eingesetzt, um belastende Erfahrungen besser zu verarbeiten. Auch im Zusammenhang mit Trauer kann diese Methode sehr wertvoll sein, vor allem dann, wenn der Verlust mit besonders erschütternden Bildern, plötzlichen Ereignissen oder schwer verarbeitbaren Momenten verbunden ist. Das betrifft zum Beispiel Situationen, in denen ein Mensch beim Sterben dabei war, den Verlust plötzlich miterlebt hat, den Verstorbenen in einem sehr belastenden Zustand gesehen hat oder immer wieder von denselben Bildern verfolgt wird. Ebenso kann EMDR sinnvoll sein, wenn bestimmte Erinnerungen so intensiv sind, dass sie jedes innere Weitergehen blockieren.

 

Im Rahmen der persönlichen Begleitung kann EMDR helfen, die emotionale Wucht solcher Erinnerungen schrittweise zu verarbeiten. Dabei geht es nicht darum, das Geschehene zu löschen oder zu verdrängen. Es geht darum, dass das Erlebte innerlich anders abgelegt werden kann, sodass es nicht jedes Mal mit voller Kraft über den Menschen hereinbricht. Viele Betroffene erleben belastende Bilder oder Momente zunächst so, als würden sie immer wieder neu geschehen. Das Nervensystem reagiert dann nicht mit Erinnerung, sondern mit erneuter Alarmierung. Genau hier kann EMDR unterstützen, damit aus einem dauerhaften inneren Ausnahmezustand allmählich ein verarbeitbarer Erinnerungsraum wird.

 

Gerade in der Trauer ist das bedeutsam, weil ein Verlust nicht nur traurig machen kann, sondern auch traumatisch erlebt werden kann. Wenn Trauer und Schock ineinander übergehen, wenn Ohnmacht und Hilflosigkeit dominieren oder wenn die letzten Bilder alles andere überlagern, braucht es oft mehr als Trost und Gespräch. Dann braucht es eine Begleitung, die versteht, wie tief das Nervensystem beteiligt ist und wie vorsichtig man mit solchen Belastungen arbeiten muss.

Hier erfahren Sie mehr über EMDR

Warum persönliche Begleitung so wirksam sein kann

Es gibt Situationen, in denen Selbsthilfemethoden, Seminare mit mehreren, Gespräche im Umfeld oder eigene Strategien nicht ausreichen. Nicht, weil Sie etwas falsch machen, sondern weil manche Verluste so tief gehen, dass sie einen tragenden Gegenüber brauchen.

In der persönlichen Begleitung kann ich sehr genau auf Ihre individuelle Situation eingehen. Es geht nicht um allgemeine Ratschläge, sondern um das, was Sie konkret belastet. Sie müssen sich nicht zusammennehmen, nichts zurückhalten und auch nicht schneller funktionieren, als es Ihnen möglich ist.

Viele Menschen erleben es als entlastend, in einem geschützten Rahmen einfach da sein zu dürfen mit dem, was ist. Daraus kann sich Schritt für Schritt wieder mehr innere Stabilität entwickeln.

Für wen diese Begleitung gedacht ist

Diese Form der Unterstützung richtet sich an trauernde Menschen, die sich in ihrer Situation nicht allein lassen möchten und sich eine ruhige, respektvolle und fachlich fundierte Begleitung wünschen.

Sie kann besonders hilfreich sein, wenn Sie merken, dass Sie innerlich feststecken, dass bestimmte Gefühle immer wieder sehr intensiv auftauchen oder dass Sie trotz aller Bemühungen nicht zur Ruhe kommen. Auch wenn Sie nach außen funktionieren, innerlich jedoch kaum noch Kraft haben, kann eine Begleitung sinnvoll sein.

Ein persönlicher Hinweis

Für trauernde Menschen berechne ich einen Honorarsatz von 50 Euro pro Stunde. Dass ich diese Begleitung zu diesem Satz anbiete, hat einen sehr persönlichen Hintergrund. Ich tue dies, weil ich selbst betroffen bin und weiß, wie tief ein Verlust das Leben verändern kann. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass Trauer oft auch mit zusätzlichen Belastungen einhergeht. Deshalb ist es mir wichtig, Unterstützung in einem Rahmen anzubieten, der erreichbar bleibt.

Manchmal beginnt Entlastung nicht damit, dass alles sofort leichter wird, sondern damit, dass man mit dem, was so schwer geworden ist, nicht länger allein bleibt. Genau dafür bin ich da.

 

Einladung in meine Praxis in Bünde

Wenn Sie den Wunsch nach Begleitung verspüren, können Sie ganz unkompliziert Kontakt zu mir aufnehmen. Oft ist dieser erste Schritt der schwierigste, weil er bedeutet, sich ein Stück weit zu öffnen und sich Unterstützung zu erlauben. Gleichzeitig berichten viele Menschen, dass genau dieser Moment bereits eine erste innere Entlastung mit sich bringt.

Sie können mich entweder per E-Mail kontaktieren oder das Kontaktformular auf dieser Seite nutzen. Beschreiben Sie dabei in wenigen Worten, was Sie im Moment bewegt oder was Sie sich wünschen. Es ist nicht notwendig, alles ausführlich darzulegen. Ein kurzer Eindruck genügt, damit ich mich auf Sie einstellen kann.

Ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück, um gemeinsam mit Ihnen einen passenden Termin zu finden. Dabei klären wir auch in Ruhe offene Fragen und schauen, was für Sie aktuell sinnvoll und stimmig ist.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine persönliche Begleitung für Sie der richtige Weg ist, dürfen Sie sich ebenfalls gerne melden. Manchmal entsteht Klarheit erst im Gespräch.

Der erste Kontakt ist unverbindlich und nicht verpflichtend. Er soll Ihnen die Möglichkeit geben, in Ruhe zu prüfen, ob dieser Weg für Sie passend ist. Hier gelangen Sie zum Kontaktformular und können Kontakt aufnehmen.

 

Bitte beachten Sie auch die folgenden Hinweise.

 

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