Wenn Angst vor der Nacht entsteht

Geführte körperbasierte Übung – ausführlich ausgearbeitet

Kurze Einordnung

Die Nacht hat in der Trauer eine eigene Qualität, weil sie vieles verstärkt, was am Tag noch durch Aktivität, Gespräche oder äußere Ablenkung gehalten werden kann.

 

Mit dem Stillwerden der Umgebung treten oft auch die inneren Prozesse deutlicher in den Vordergrund.  

Gedanken werden präsenter, Bilder klarer.

 

Auch der Körper kann beginnen, unruhiger zu reagieren, obwohl objektiv Ruhe eingekehrt ist.

Viele beschreiben dabei nicht nur eine allgemeine Unruhe, sondern eine konkrete Angst vor der Nacht selbst, als würde mit dem Dunkel auch ein Zustand entstehen, der schwerer kontrollierbar ist.


Diese Angst ist nicht ungewöhnlich, weil Orientierung im Außen reduziert ist und das innere Erleben dadurch stärker wahrgenommen wird.

Diese Übung setzt genau hier an.


Sie versucht nicht, die Nacht zu verändern, sondern hilft dabei, wieder Orientierung im Raum und im eigenen Körper herzustellen, sodass ein Gefühl von Sicherheit entstehen kann, auch wenn es zunächst nur in kleinen Schritten möglich ist.

 

Ihre Übung können Sie sich hier kostenlos herunterladen.