„Was ich dir nie gesagt habe“

Im Laufe einer Beziehung bleiben oft Dinge unausgesprochen. Nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil sie im Alltag keinen Raum finden oder als selbstverständlich erscheinen. Manches wird auf später verschoben, manches wird bewusst zurückgehalten, und manches wird erst im Nachhinein überhaupt spürbar.

Wenn ein Mensch stirbt, entsteht oft das Gefühl, dass genau diese Worte fehlen.
Nicht als konkreter Satz, sondern als leise innere Bewegung, die sich nicht vollständig ausdrücken konnte.

Vielleicht gibt es auch in Ihnen Dinge, die Sie diesem Menschen nie gesagt haben.

Schreibimpulse

Vielleicht gibt es Gedanken oder Gefühle, die Sie nie ausgesprochen haben. Nicht unbedingt, weil sie schwierig waren, sondern weil sie im Alltag keinen Raum bekommen haben. mSie können versuchen, genau diese Sätze jetzt aufzuschreiben.

Vielleicht beginnen Sie mit: „Ich habe dir nie gesagt, dass …“

Oder: „Was ich dir eigentlich noch sagen wollte, ist …“

Es dürfen einfache Worte sein. Oft liegt genau darin ihre Wirkung.

Ritual

Sie können den Brief nach dem Schreiben laut oder leise vorlesen. Nicht, um etwas zu inszenieren, sondern um den Worten noch einmal bewusst Raum zu geben.

Anschließend können Sie entscheiden, ob Sie den Brief aufbewahren oder an einem ruhigen Ort ablegen. Es geht darum, das Ausgesprochene nicht wieder zurückzunehmen, sondern stehen zu lassen.

Abschluss

Nicht alles, was wichtig ist, wird im richtigen Moment gesagt. Das bedeutet nicht, dass es verloren ist. Manches kann auch später noch einen Ausdruck finden. Und manchmal reicht genau das aus, um innerlich etwas zu verändern.

 

Hier können Sie sich Ihren Beispielbrief kostenlos herunterladen