„An mein Kind“

Der Verlust eines eigenen Kindes gehört zu den tiefgreifendsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann.

Dabei geht es nicht nur um das Vermissen, sondern oft auch um eine grundlegende Erschütterung – von Erwartungen, von Zukunftsbildern und von der eigenen Rolle als Mutter oder Vater.

Viele Gedanken bleiben dabei unausgesprochen, weil sie schwer in Worte zu fassen sind oder weil sie sich immer wieder verändern.

Ein Brief kann hier einen vorsichtigen Zugang schaffen. Nicht, um diesen Verlust zu erklären, sondern um dem, was da ist, einen Ausdruck zu geben.

Schreibimpulse

Der Verlust eines Kindes lässt sich nicht in klare Worte fassen. Vielleicht gibt es Gedanken, die immer wiederkehren, oder Gefühle, die schwer zu greifen sind. mSie müssen nichts strukturieren oder ordnen. Es darf auch unvollständig bleiben.

Vielleicht beginnen Sie mit: „Was mir am meisten fehlt, ist …“

Oder: „Ich denke oft daran, dass …“

Auch Fragen dürfen stehen bleiben, ohne beantwortet zu werden.

Ritual

Sie können Ihren Brief an einem geschützten Ort aufbewahren. Vielleicht an einem Platz, der für Sie mit Ihrem Kind verbunden ist. Oder Sie legen ihn in eine Box oder einen Umschlag, den Sie jederzeit wieder öffnen können. Es geht nicht darum, etwas abzuschließen. Sondern darum, die Verbindung bewusst zu halten.

Abschluss

Der Verlust eines Kindes verändert vieles. Und gleichzeitig bleibt die Verbindung bestehen. Nicht in der Form, wie sie einmal war. Aber in einer Weise, die Teil von Ihnen bleibt. Und vielleicht darf genau das langsam einen Platz finden.

 

Hier können Sie sich Ihren Beispielbrief kostenlos herunterladen