Wenn emotionale Taubheit entsteht

Geführte körperbasierte Übung – ausführlich ausgearbeitet

Kurze Einordnung

Es gibt Phasen in der Trauer, in denen nicht zu viel spürbar ist, in denen Gefühle ausbleiben und Gedanken leer wirken. 

 

Selbst das, was zuvor intensiv war, plötzlich wie abgeschnitten erscheint.


Viele erleben diesen Zustand als irritierend oder sogar beunruhigend, weil er sich nicht wie Trauer „anfühlt“.

 

 

Vielmehr wie ein inneres Nicht-Erreichen-Können. So als wäre der Zugang zu sich selbst vorübergehend unterbrochen.

Diese Form von emotionaler Taubheit ist häufig kein Zeichen dafür, dass „nichts da ist“, sondern eher ein Hinweis darauf, dass das System sich vorübergehend schützt, indem es Reize reduziert, die im Moment nicht verarbeitet werden können. Das kann sinnvoll sein, wird aber oft als unangenehme Leere erlebt.

Diese Übung setzt nicht an dem Versuch an, Gefühle zurückzuholen, sondern an einem ruhigeren Zugang über den Körper, weil genau dort oft der erste Kontakt wieder entstehen kann, ohne dass etwas erzwungen werden muss.

 

Ihre Übung können Sie sich hier kostenlos herunterladen.