Wenn plötzlich starke Sehnsucht entsteht
Geführte körperbasierte Übung – ausführlich ausgearbeitet
Kurze Einordnung
Sehnsucht gehört zu den schmerzhaftesten und zugleich stillsten Erfahrungen in der Trauer.
Sie tritt nicht immer laut oder dramatisch auf, sondern zeigt sich oft sehr unmittelbar und sehr konkret , fast so, als wäre der andere Mensch noch erreichbar, noch
nah, noch einen Moment entfernt, und genau darin liegt ihre besondere Schwere.
Viele erleben Sehnsucht nicht nur als Gedanken oder Erinnerung, sondern als einen Zustand, der den ganzen Körper erfasst, mit Enge im Brustraum, einem Ziehen im
Inneren, einer plötzlichen Leere oder dem fast körperlichen Impuls, noch einmal Kontakt aufnehmen zu wollen, obwohl zugleich spürbar ist, dass genau das nicht mehr möglich ist.
Dieser Nähe-Distanz Konflikt aus innerer Nähe und äußerer Unerreichbarkeit erzeugt oft eine hohe Spannung im gesamten System.
Man möchte die Sehnsucht entweder festhalten, weil sie mit Verbundenheit verbunden ist, oder man möchte sie sofort wegdrängen, weil sie kaum auszuhalten
scheint.
Diese Übung verfolgt weder das eine noch das andere Ziel.
Sie soll Ihnen helfen, die Sehnsucht nicht zu verstärken, aber auch nicht von ihr wegzugehen, sondern in einen ruhigeren Kontakt mit ihr zu kommen, in dem sowohl
das Gefühl als auch der Körper mitgedacht werden.
Gerade dadurch kann etwas entstehen, das viele in solchen Momenten dringend brauchen: nicht das Verschwinden der Sehnsucht, sondern ein Stück innere
Tragfähigkeit.
Ihre Übung können Sie sich hier kostenlos herunterladen.